Wer hat den größten Speicherstick?

25. März 2012

Heute wollte ich meinen Speicherstick aufräumen. Erster Schritt: Stick einstecken und das herunterkopieren was man noch braucht. Allerdings habe ich nicht erwartet das der AGFA-Speicherstick die Qualitäten einer Damenhandtasche besitzt.

Wer hat den größten Speicherstick?

Wer hat den größten Speicherstick?

Klar, wenn die Datei auf dem Speicherstick 734 PB hat, das meine Festplatte überfordert ist.

Neulich beim IT-Support

18. März 2012

Was beim Support ankommt ist hin und wieder schon skurril. Das hier hat aber auch noch eine humoristische Note.

 

Anfrage an den Support

Sehr geehrte Damen und Herren,

voriges Jahr bin ich von der Version “Freundin 7.0″ auf “Gattin 1.0″ umgestiegen. Ich habe festgestellt, dass das Programm einen unerwarteten Kind-Prozess gestartet hat und sehr viel Platz und wichtige Ressourcen belegt. In der Produktanweisung wird ein solches Phänomen nicht erwähnt. Außerdem installiert sich “Gattin 1.0″ in allen anderen Programmen von selbst und startet in allen Systemen automatisch, wodurch alle Aktivitäten der übrigen Systeme gestoppt werden.

Möglicherweise ist “Gattin 1.0″ mit Viren verseucht? Die Anwendungen “Skatabend 10.3″, “Kneipentour 2.5″, “SEX 3x täglich 6.6″ und “Fußball-Sonntag 5.0″ funktionieren nicht mehr, und das System stürzt bei jedem Start ab. Es ist wohl auch so, dass sich jetzt das Unterprogramm “Schwiegermutter 67.5″ mit eingeklinkt hat und durch unnötige Aufrufe ziemlich nervt.

Leider kann ich “Gattin 1.0″ auch nicht minimieren, während ich meine bevorzugten Anwendungen benutzen möchte. Ich überlege ernsthaft, zum Programm “Freundin 7.0″ zurückzugehen, aber beim Ausführen der Uninstall-Funktion von “Gattin 1.0″ erhalte ich stets die Aufforderung, zuerst das Programm “Scheidung 1.0″ zu herunterzuladen. Dieses Programm ist mir aber viel zu teuer.

Können Sie mir bitte weiterhelfen?

 

Antwort des Technischen Supports

Lieber Anwender,

das ist ein sehr häufiger Beschwerdegrund bei Anwendern. In den meisten Fällen liegt die Ursache aber bei einem grundlegenden Verständnisfehler: Viele User steigen von “Freundin 7.0 ” auf “Gattin 1.0″.

“Gattin 1.0″ ist aber ein BETRIEBSSYSTEM und wurde entwickelt, um alle anderen Funktionen zu kontrollieren. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie von “Gattin 1.0″ auf “Freundin 7.0″ downgraden können. Es gibt versteckte Dateien in “Freundin 7.0″, die automatisch durch “Gattin 1.0″ überschrieben werden. Es ist nicht möglich, die Dateien dieses Programms nach der Installation zu deinstallieren, zu löschen, zu verschieben oder sonstwie zu vernichten. Sie können zu “Freundin 7.0″ nicht zurück, weil “Gattin 1.0″ nicht dafür vorgesehen ist.

Einige Anwender versuchten dann die Installation von “Freundin 8.0″ neben “Gattin 1.0″, hatten aber am Ende mehr Probleme als vorher. Lesen Sie dazu mehr in Ihrer Gebrauchsanweisung im Anhang die Kapitel:

A9.a) Warnungen,

A9.b) Alimentezahlungen und

A9.c) Unterhaltskosten von Kindern.

Ich empfehle Ihnen daher, bei “Gattin 1.0″ zu bleiben und das Beste daraus zu machen. Ich habe selber “Gattin 1.0″ vor Jahren installiert und halte mich strikt an die Gebrauchsanweisung, vor allem in Bezug auf das Kapitel “Gesellschaftsfehler”.

Sie sollten die Verantwortung für alle Fehler und Probleme übernehmen, unabhängig davon, ob Sie Schuld sind oder nicht. Die beste Lösung ist das häufige Ausführen des Hilfeprogramms UM-ENTSCHULDIGUNG-BITTEN.exe.

Vermeiden Sie den Gebrauch der “ESC”-Taste, da Sie öfter UM-ENTSCHULDIGUNG-BITTEN einschalten müssten, damit “Gattin 1.0″ wieder normal funktioniert. Das System funktioniert solange einwandfrei, wie sie für die “Gesellschaftsfehler” uneingeschränkt haften!

Alles in allem ist “Gattin 1.0″ ein sehr interessantes Programm. Trotz des exorbitant hohen Wartungsaufwandes und der unerwartet hohen Betriebskosten. Zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von “Gattin 1.0″ empfehlen wir Ihnen die Installation zusätzlicher Software.

Besonders empfehlenswert sind hier die Programme:

  • “Pralinen 2.1″
  • “Blumen 5.0″

Auch das durchaus nervige Programm “ImHaushaltmithelfen 3.5″ führt zu erheblich mehr Systemstabilität.

In ganz hartnäckigen Fällen helfen dann nur noch die Programme:

  • “Schmuck 1.1a”
  • “Beautyfarm 20.0″
  • “Karibik 1.0″ (Liegt zwar erst in einer Beta-Version vor, ist aber trotzdem zu empfehlen.)

Letztere Programme sind im Anschaffungspreis jedoch sehr teuer.

Zu guter Letzt warnen wir Sie davor, die Programme “Sekretärin im Minirock 3.3″, “DieHatAberLangeBeine 98″ oder gar “DuHastZugenommen 2000″ zu installieren. Diese Programme vertragen sich nicht mit “Gattin 1.0″ und könnte zu nicht behebbaren Fehlfunktionen im Betriebssystem führen.

Viel Glück!

Ihr Technischer Support

 

Feedback eines anderen Anwenders an den IT-Support

Hallo,

ich will nur kurz einen Erfahrungsbericht zurückliefern.

Ich hatte seit Januar 2011 ständig Probleme mit dem Programm “Gattin 1.0″. Nicht wegen der beschrieben Inkompatibilität mit dem Softwarepacket “Freundin 7.0″ (oder einer anderen Version) sondern vielmehr weil verschiedene Module einfach nicht mehr “rund” gelaufen sind. Ich habe dann das Update “Gattin 1.1″ installiert, danach waren fast alle Symptome weg. Leider nicht von langer Dauer. Im Juli 2011 kamen die alten Leiden wieder. Ich habe dann nach langer Überlegung über die Weihnachtsfeiertage (da hatte ich mal Zeit) “Gattin 1.1″ deinstalliert und die alternative aus dem Freeware-Bereich “Free 1.0″ installiert. Die kostet nix, ist aber etwas anders als “Gattin 1.1″. Module wie Wäschewaschen, Bier holen und Sex werden leider nicht mitgeliefert und müssen mit Angeboten von Drittanbietern nachinstalliert werden. Für “Bier holen” habe mich mir ein Skript geschrieben, muss man jetzt händisch aufrufen, funktioniert aber (jetzt sogar mit dem Parameter “Kalt”). Da “Free 1.0″ Freeware ist, ist es unkompliziert kompatibel mit allen Versionen von Freundin bis 7.x (höher muss ich noch testen). Anbei eine kleine Auswahl an Modulen die ich bereits getestet hab.

Funktioniert jetzt deutlich besser

  • Wirtshaus 1.0
  • Kochen 1.1 (hätte ich nicht erwartet)
  • Füße auf den Tisch legen 2.0
  • Fußballschauen 1.0 (hab ich mir sagen lassen)

Etwas problematisch sind die Module

  • Kinder 1.0 und 2.0 (zum Teil deutliche Leistungseinbrüche)
  • Wochenende 2.0 (funktioniert nur jedes 2x mal)
  • Sauber machen 3.1
  • Abwaschen 2.0
  • Hemden Bügeln 1.0 (ist momentan das problematischste Thema)

Interessant ist, das bei “Free 1.0″ das Netzwerkmodul “Sex” in sehr vielen Varianten installierbar ist, die auch alle kombinierbar sind (das kannte ich so bisher überhaupt nicht). Es gibt kostenlose Module die meist aber nur funktionieren wenn vorher eine passende Version von “Freundin 1.0″ oder höher geladen wurde (Paketabhängigkeiten regelt Apt-Get automatisch). Es soll wohl auch eine Lizenzkostenpflichtige Version “Nutte 1.0″ (oder ähnlich) geben. Hab ich aber nicht probiert. Eine andere Möglichkeit soll das Emulieren über das Modul “Frau 1.0″ sein. Hier wird wohl über Localhost (IP: 127.0.0.1) das Modul “Gattin 1.0″ bzw. “Freundin 2.0″ (konfigurierbar) virtuell nachgebildet. Es soll auch eine Emulationsversion “Nonne 2.2″ geben, das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen.

Eine interessante Nebenwirkung von “Free 1.0″. Man bekommt jede Menge Spam von Softwareanbieterinnen die Versionen von “Freundin n.0″ oder manchmal auch nur die kleine Version “One-Night-Stand 0.99″ anbieten.

Fazit:
Gattin 1.0 ist gut, Gattin 1.1 eher eine Notlösung. Mit Free 1.0 kann ich erst einmal ganz gut leben. Kinder 1.0 und 2.0 läuft nicht ganz rund. Wenn die größten Probleme behoben sind, will ich mich mal an “Freundin 2.x” wagen. Mein Kollege will mir mal “Nutte 1.0″ zeigen (er hat da wohl eine tschechische Raubkopie) ich bin da aber nicht so ganz überzeugt.

Gruß, …

 

 

Gauck der stille Held mit großen Vorschusslorbeeren

13. März 2012

„Le roi est mort, vive le roi“ oder wie die alte Herodsformel übersetzt heißt: „Der König ist tot, es lebe der König“

Jochaim Gauck

Jochaim Gauck - Designierter Bundespräsident 2012

Gestern wurde unser Bundespräsident Wulff zum Alt-Bundespräsidenten Wulff. Unter Paukten und Trompeten (und nicht zu vergessen den unsägliche Vuvuzelas).

Wenden wir uns also der Zukunft zu. Und diese Zukunft heißt in unserem Fall Joachim Gauck. Mir war der Name geläufig, aber ich muss zugeben, wissen tue ich nicht viel über unseren designierten Bundespräsidenten. Ein Blick in Wikipedia hilft schnell weiter.

Stasi-Unterlagen-Behörde
Herr Gauck war Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde. Das wissen wir. Man könnte sagen dafür ist er berühmt. Von 1990 bis 2000 hat er die Behörde aufgebaut und geleitet. Hier ist er das erste mal aufgefallen, zumindest mir. Er hate eine heikle Mission übernommen, sollte er doch mit den Hinterlassenschaften der Stasi aufräumen. Keine einfache Aufgabe. Weder vom Volumen, noch von all den zwischenmenschlichen Problemen die entstehen wenn sich Freunde, Nachbarn und sogar Ehegatten jahrelang gegenseitig bespitzeln und das jetzt aufgedeckt wird.

Pfarrer
Das war mir neu. Gauck ist eigentlich Pfarrer. Das hatte ich nicht erwartet. Wikipedia verrät: Er ist Pfarrer geworden weil er in der DDR keine andere Möglichkeit gesehen hat, ohne eine Parteimitgliedschaft etwas zu erreichen. Journalist wollte er werden. Tja, die schreibende Zunft muss in einem totalitären System eben linientreu sein.

Volkskammer und Bundestag
In die DDR Volkskammer wurde er gewählt, klar – als Pfarrer war er nicht gerade das was sich die DDR-Führung vorstellte, aber 1990 hatte in der DDR bereits das Volk das Sagen.

Und wie uns Wikipedia verrät war er auch im Bundestag. Das aber nur kurz. Genau einen Tag lang. Am Tag nach der deutschen Wiedervereinigung legte er sein Mandat nieder. Nicht als Zeichen der Ablehnung gegen die „BRD“ oder gegen die Wiedervereinigung. Nein, er hat sein Amt als >> Sonderbeauftragter für die personenbezogenen Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR << (=Stasi-Unterlagenbehörde) vorgezogen.
Ein Ämtersammler ist er also nicht.

Nominierung für das Amt des Bundespräsidenten 2010
2010 hat man ihn schon einmal als Bundespräsidenten vorgeschlagen. Leider war es die falsche Partei die ihn vorgeschlagen hat. Oder genauer. Es war die schwächere Partei. Schade, eigentlich muss man der SPD auf die Schulter klopfen, mit Gauck hatten sie einen guten Kandidaten. Vermutlich den besseren Kandidaten – aber Vorsicht, wir kennen Gauck noch nicht.

Leider hat er in das bundesdeutsche Schubladendenken nicht hineingepasst. Und leider hat sich die CDU/CSU/FDP-Fraktion für Herrn Wulff entschieden.

Fazit:
Ich kenne Herrn Gauck eigentlich immer noch nicht. Was ich gelesen habe macht aber einen guten Eindruck. Er scheint ein Mensch mit Prinzipien und mit Rückgrat zu sein. Für dieses Amt ist er also schon einmal gut ausgestattet. Des weiteren scheint er kein Glamour-Politiker zu sein. Vielleicht wissen wir gerade deshalb so wenig über ihm.

Ob alle SPDler immer mit ihm einverstanden sein werden, das wird sich zeigen. Er ist Marktwirtschaftlich orientiert, lehnt die Linkspartei ab und ist nicht in einer Partei Mitglied – auch nicht in der SPD! Ich glaube nicht, dass er ein stiller Bundespräsident sein wird, dafür aber ein geradliniger. Und vielleicht es genau das, was wir brauchen.

Es lebe der König!

In diesem Sinne.

Euer Onkel Heiner

 

Ein Jahr Nuklearkatastrophe von Fukushima Daiichi

10. März 2012
Das AKW Fukushima am 11. März 2011

AKW Fukushima im März 2011

Vor einem Jahr, am 11. März 2011 kam es zu der Nuklearkatastrophe von Fukushima. Vorher haben wir vorbildlichen Ökodeutschen immer von der CO2-Reduzierung gesprochen. Ziel war es den Treibhauseffekt einzudämmen. Und das war, exakter – ist –  immer noch eines der wichtigsten Ziele der Menschheit.

Dann kam es zu dem bekannten verehrenden Atomunfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi. Und von heute auf morgen war CO2-Reduzierung unwichtig und Atomkraft war böse.

Stimmungsdemokratie
Nicht das ich mich als Atomkraftfreund darstellen möchte, aber diesen Stimmungswandel nachzuvollziehen fällt mir schwer.

Kann durch ein – zugegeben schlimmes – Ereignis innerhalt eines Tages alles was war gewesen ist – falsch sein?

Kernkraft hat zwei Probleme
Für mich gibt es beim Betrieb von Atomkraftwerken zwei nennenswerte Probleme.

1. Der Betreib der Atommeiler selbst
Wo Menschen arbeiten passieren Fehler und bei Atomtechnik können solche Fehler extreme Folgen haben. Wenn wir uns jetzt aber die letzten 60 Jahre friedlicher Atomnutzung ansehen, dann hatten wir zwei solcher extremen Unfälle. Tschernobyl und Fukushima. In beiden Fällen waren Probleme abzusehen.

  • In Tschernobyl hat man einen Belastungstest gemacht der schlampig vorbereitet war.
  • In Fukushima hat man ein AKW in ein Erdbebengebiet gebaut.

Beide Ideen würden keinen Preis für Cleverness bekommen.

2. Die Endlagerung des Mülls
Das wir den Atommüll irgendwo vergraben und vergessen können, wird nicht eintreten. Es ist Phantasterei zu glauben man kann hochbrisanten Müll für alle Zeiten in einem Salzstock einlagern. Der Atommüll wird immer wieder begutachtet werden müssen. Sind die Behälter noch intakt? Kommt niemand hin der dort nichts verloren hat? Fragen über Fragen. Im Endeffekt ist die Mär vom Endlager für alle Zeiten eine Mär. Die Halbwertzeit von Plutonium 239 beträgt 24.000 Jahre. Man beachte das Wort Halbwertzeit!

Es wird immer Menschen geben, die sich um den Müll kümmern müssen – und das wird noch sehr lange sehr viel Geld kosten!

Mein Fazit: Der Betrieb von Atomkraftwerken ist kritisch, aber machbar. Die Entsorgung  ist das eigentliche Problem!

Was wir im Moment tun, ist folglich grundfalsch! Eigentlich müssten wir so viel Atomkraft wie nur irgend möglich nutzen und den Treibhauseffekt zu stoppen. Und gleichzeitig müssten wir unseren Energieverbrauch mit größten Anstrengungen auf regenerative Energien umstellen!

Sobald Atomkraft dann entbehrlich wäre muss der dritte Schritt folgen:

Das Ende des Atomzeitalters!

 

In diesem Sinne.

Euer Onkel Heiner

 

Bierzeltganitur in Schwerlastausführung

06. März 2012

In Berlin scheinen die Leute etwas mehr zu wiegen. Man beachte die Anzahl der Klappbeine der Sitzbänke. Das dürfte nicht Original sein.

Bierzeltgarnitur in Schwerlastausführung

Bierzeltgarnitur in Schwerlastausführung

Wulff und kein Ende

03. März 2012
Christian-Wulff

Christian Wulff

Anfangs dachte ich “Aus einer Mücke wird eine Elefant gemacht”. Inzwischen empfinde ich das Thema nicht nur als lästig, sondern auch unwürdig.

Erst einmal hat sich der Bundespräsident Geld geliehen, das ist seine private Angelegenheit und geht mich als Bundesbürger erst etwas an, wenn er sich das Geld bei einem windigen Geldverleiher geliehen hätte. Das er einen privaten Kredit ins Anspruch genommen hat, freut mich für ihn – da werden die Zinsen günstiger. Banken sind … na, offensichtlich geht das auch an einem Bundespräsidenten nicht vorbei.

Aber es ist mal wieder der Umgang mit Fehlern oder auch mit vermeindlichen Fehlern. Hätte Wulff von Anfang an frei zugegeben, „Ich hab mir Geld geliehen – und das von einem Freund“, dann hätte es vermutlich ein paar Hysteriker gegeben die jammern, aber nach einer Woche hätte es niemanden (=keine alte Sau) mehr interessiert.

Aber so, so kam es, wie es kommen musste, es wurde im Dreck gestochert. Und wenn man lange genug sucht, dann findet man auch etwas. So auch bei Wulfs. Handys die unter dem Vorwand des Tests im Hause des Bundespräsidenten in Benutzung sind, neu Autos die noch nicht auf dem Markt sind, Ferienreisen, und, und, und.
Alles in allem sehr unglücklich.

Ausland
Im Ausland sieht man das übrigens mit einer gewissen Belustigung. Oder besser mit Entsetzen. Hat doch letzthin ein Asylbewerber in einem Interview sein Unverständnis zum Ausdruck gebracht.

„Eine moralische Haltung wie sie der deutsche Bundespräsident Wulff zum Ausdruck gebracht hat, würde in seiner Heimat mehr als das Maximum an Seriosität zeigen“ – hmm, na ja. Vermutlich hat der junge Mann deshalb in Deutschland Asyl beantragt.

Genug Geld sollte er haben
Etwas was ich nicht verstanden habe ist. Warum braucht Wulff 500.000 €? Gut, er hat sich scheiden lassen. Bekanntlich eines der teuersten Vergnügen die man sich als Mann leisten kann. Aber trotzdem. Wulff war vorher Ministerpräsident von Niedersachsen. Auch eine Position die entsprechend der Verantwortung – zurecht – sehr gut bezahlt wird. Wegen seines Wohnhauses kann es nicht gewesen sein, was ich im Fernsehen gesehen habe, kann nicht soviel gekostet haben (ich gehe mal davon aus, dass ein gewisser Eigenanteil vorhanden war).

Fazit
Es ist dumm gelaufen. Die Moralvorstellung der Deutschen waren höher als es Herr Wulff zu leisten in der Lage gewesen wäre.

Auf den Ehrensold wird Herr Wulff nicht verzichten. Nicht verzichten können. Wenn er sich schon 500.000 € leihen muss, dann braucht er 30 Monate Ehrensold um seine Schuld zu tilgen.

Somit: Warten auf Gauck (und nicht auf Godot)

Bildquelle : Wikipedia

 

In diesem Sinne.

Euer Onkel Heiner

 

Verzweiflungstat oder Schwachsinn?

28. Februar 2012
Klarfeld

Beate Klarsfeld

Frau Klarsfeld wird kein Chance haben, zum einen weil sie nur mit der Linkspartei im Rücken zu wenig Unterstützung erfahren dürfte. Zum andern weil die Linkspartei in der Vergangenheit nicht gerade als eine Partei der Macher aufgefallen ist.

Was ich sehr unpassend finde ist die Tatsache, das Frau Klarfeld zwar die deutsche Staatbürgerschaft besitzt, aber in Paris lebt. Stellen wir uns vor die Post für die deutsche Bundespräsidentin muss nach Frankreich geschickt werden muss.

 

Zu judenfreundlich?
Was auch sehr interessant ist, die Linkspartei ist auch nicht ganz homogen, da gibt es schon den einen oder anderen Gegener von Frau Klarsfeld. Nicht aber weil sie vielleicht aus Frankreich ist, sowieso keine Chance hat oder wir einfach nichts über sie wissen. Nein, es gibt doch tatsächlich Kritiker, die sie ablehnen weil sie zu israelfreundlich ist. Was für eine verkehrte Welt. Die Linkspartei wirbt gegen sich selbst und das mit Argumenten aus der ganz rechten Szene. Dazu fällt mir nur das Wort „grotesk“ ein.

Bleibt die Frage, was verspricht sich Frau Klarsfeld davon die Don quijote(in) in der deutschen Parteienlandschaft zu spielen? Ist es tatsächlich der Wille etwas zu verändern? Und wenn ja, was? Oder ist es der Wunsch noch einmal im Leben im Mittelpunkt zu stehen? Eine bewegte Vergangenheit hatte sie ja.

Erreichen kann sie nichts. Gewinnen auch nicht. Sie wird schnell als weitere Zote der Linkspartei in einer Schublade des Bundestagesarchives verschwinden. Um eine Niederlage reicher – und um einiges an Ansehen ärmer.

 

In diesem Sinne.

Euer Onkel Heiner

 

Notbeleuchtung

15. Januar 2012

Ich hab es erst nicht glauben wollen, aber das ist die Notbeleuchtung im Schaubergwerk Hochfeld im Untersulzbachtal bei Neukirchen am Großvenediger. So eine Taschenlampe hängt dort alle paar Meter. Originalverpackt!

An sich ist das Bergwerk ist übrigens sehenswert.

Hochfeld im Untersulzbachtal

Duracell, die mit dem Kupferkopf!

 

Weitere Infos: http://www.schaubergwerk-hochfeld.at/

Alternative Wettervorhersage

28. Dezember 2011

Im hohen Norden ist alles etwas anders. Die Sprache, die Menschen und auch das Wetter. Ich vermute deshalb wird das Wetter in Bremerhaven auch anders vorhergesagt als im Rest der Republik

So macht man das im “Zoo am Meer”.

Wetterstein - Zoo am Meer - Bremerhaven

Wetterstein - Zoo am Meer - Bremerhaven

http://www.zoo-am-meer-bremerhaven.de/

Atommüll

01. Dezember 2011

Kann mir mal einer sagen, was aus dem ganzen spaltbaren Material werden soll, das in den Atomsprengköpfen steckt? Das ist doch auch Atommüll. Oder etwa nicht?

Das strahlt doch vermutlich genau so lange wie klassischer Atommüll.

Lagern wir dann anstelle von Atommüll alte Kernspregköpfe in den “Endlagern” ein?